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Karteikarten

Vor 100 Jahren war die Karteikarte ein Star

Die Karteikarte war vor 100 Jahren DAS Organisationmittel der Wirtschaft. Und eigentlich auch der Vorläufer moderner Datenbanksysteme.

Über die Karteikartentechnik wurde sogar ein wunderbares Buch geschrieben: Karteikunde, Das Handbuch der Karteikartentechnik von Dr. Walter Porstmann.

Vor 60 Jahren von Elektronik abgelöst

Die Karteikartentechnik wurde dann seit den 50er Jahren in den Unternehmen von den elektronischen Datenverarbeitungssystemen abgelöst.

Vor 30 Jahren Revival für Lernende

Im privaten Bereich kam die Karteikarte in den 70er Jahren zu neuem Ruhm: Sebastian Leitner veröffentlichte in seinem Buch „So lernt man lernen“ das Prinzip des Lernkastens.

Die Leitnersche Idee ist genial und hat Millionen von Lernwilligen begeistert:

  • Teile das Wissen in kleine Bausteine.
  • Schreibe die zu lernenden Verknüpfungen auf Vor- und Rückseite der Karteikarte.
  • lies die Vorderseite und beantworte die Frage.
  • Ist die Antwort korrekt, wiederhole die Karte erst in 2 oder drei Tagen wieder.
  • Ist die Antwort auch das nächste Mal korrekt, dann wiederhole die Karte erst in 2 Wochen wieder.
  • Ist die Antwort dann wieder korrekt, ist die Verknüpfung dauerhaft gelernt.


Obwohl die Idee des Karteikartenlernens so genial ist, geriet sie dann aber wieder aus der Mode, weil – und das klingt banal – die Karteikarte nicht mobil war.

Sebastian Leitner „So lernt man lernen“ Cover

MindPapers - die mobile Karteikarte

Mit dem Einzug der PC wurde die Leitnersche Lerntechnik dann aber für Lernsoftware wiederentdeckt. Bis heute gibt es ein Vielzahl von Programmen und Apps, die auf diesem Prinzip aufbauen.

MindPapers – Das große Revival
Jetzt kommt es zu einem Revival der Karteikarte: Die Lederhülle und der Sloop sorgen dafür, dass man die Karteikarten immer bei sich tragen kann. Das Leder ist ein Handschmeichler und schützt die Karteikarten. Der Stift dazu ist ungemein praktisch und der Sloop verbindet alle drei zu einem praktischen Tool. 

P.S.: Freidenker ist historisch eine allgemeine Bezeichnung für Personen, die den Anspruch erheben, dass sich ihr Denken nur durch die Evidenz der Sache und nicht durch eine Autorität bestimmen lässt. In unserem Fall ist ein Freidenker jemand, der frei und flexibel denkt und gerne eine freie Karte nutzt :-).

Die Lederhülle und der Sloop sorgen dafür, dass man die Karteikarten immer bei sich tragen kann

Erfolgreiche Nutzer von Karteikarten

Einer der berühmtesten Nutzer von Karteikarten ist wohl Niklas Luhmann mit seinem „Zettelkasten“. Luhmann ist ein bedeutender Soziologe und Gesellschaftstheoretiker, der seine Ideen mittels eines Zettelkastens organisiert hat.

Niklas Luhmann-Archiv: Der Zettelkasten als Zweitgedächtnis Niklas Luhmanns.

X17 Mind-Papers bestehend aus Lederhülle, Sloop Stiftklemme und Karteikarten
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